Lebenszeichen aus Down Under

To my non-German speaking visitors: Sorry that this post is written in German, but you can yet enjoy the photos.

Seid gegrüßt zu meinem ersten Beitrag von der anderen Seite der Welt, genauer gesagt befinde ich mich in Townsville im nördlichen Queensland in Australien. Ganze drei Wochen, die extrem ereignisreich waren, sind tatsächlich schon seit meiner Ankunft vergangen und ich habe es regelmäßig nicht geschafft, endlich hier in meinem Blog davon zu berichten. Aber besser spät, als nie und die australische Lebenseinstellung hier ist auch eher entspannt und im Zweifel erledigt man manche Dinge eben morgen. 😉

Ich bin also am 20. Juli am Abend nach einer langen (> 40 Stunden), aber dennoch erträglichen Reise von Frankfurt aus über Dubai und Melbourne in Townsville angekommen. In Melbourne hatte ich absichtlich eine lange Aufenthaltszeit von 10 Stunden und konnte zusammen mit Nikolai, der nach Melbourne ausgewandert ist, die Stadt erkunden. Die erste Fotogalerie gibt einen kleinen Eindruck davon. Die Möglichkeit, deutsche Wurst und Brezeln zu kaufen, vermisse ich schon längst. Die Temperatur in Melbourne lag übrigens bei überschaubaren 10°C, aber es ist ja Winter hier. Aber keine Sorge, in Townsville stellt sich der Winter ganz anderst dar.

Gleich am nächsten Morgen begann auch direkt die Orientierungswoche an der James Cook University, an der ich ein Semester studiere. Praktischerweise wohne ich direkt auf dem Campus in einem Studentenwohnheim. Das macht die Wege zu den Veranstaltungen kurz und zum Glück gibt es hier auch einen Supermarkt auf dem Campus.

James Cook University, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)
James Cook University, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)

Da sich die Stadt Townsville mit ihren etwa 160.000 Einwohnern (es gibt verschiedene Angaben) ziemlich weitläufig gestaltet, sind die Wege in das Stadtzentrum und an den Strand (ca. 15 km) weit. Die Wohngebiete scheinen überall aus Einfamilienhäusern mit Garten, Palmen und Pool zu bestehen. Allerdings ist der Campus auch am Stadtrand und mein Wohnheim das letzte, bevor es nur noch den Berg hoch geht. Eine Mischung aus Fahrradfahren und immer unterkühlten Bussen funktioniert aber soweit ganz gut.

Zwei große Attraktionen der Stadt sind zum einen die Strandpromenade mit dem Namen „The Strand“ und zum anderen der Hausberg inmitten der Stadt, „Castle Hill“. Folgerichtig gehören sie zu den ersten touristischen Zielen, die besichtigt werden müssen.

The Strand, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)
The Strand, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)

Genial ist, dass es in Australien öffentliche, gut gepflegte Grillstationen gibt, sodass man gemütlich z.B. am Strand grillen kann. Allerdings ist Alkohol in der Öffentlichkeit strikt untersagt! Das australische BBQ erfolgt übrigens ohne offenes Feuer, Kohle etc., da die Brandgefahr sehr hoch ist. Schon mehrfach wurden auf den Hügeln rund um den Campus herum kontrollierte Buschbrände gelegt, um die Gefahr eines unkontrollierten Ausbruches zu verringern.

Castle Hill, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)
Castle Hill, Townsville (Foto von Adrian Ilgen)

Nochmal zurück zum Wetter: Townsville hat tropisches Klima mit einer Trocken- und einer Regenzeit. Im „Winter“, also jetzt gerade, ist Trockenzeit mit sehr geringen Niederschlägen und Temperaturen von nachts ca. 15°C und tagsüber rund 25°C. Ende Juli gab es einmal einen Schauer, ansonsten habe ich noch keinen Regen gesehen. Im „Sommer“ fällt der Großteil des Niederschlags und die Temperaturen steigen auf 22-26°C nachts und knapp über 30°C tagsüber. Momentan empfinde ich das Wetter eigentlich als angenehm, sommerlich warm. Die Sonne ist jedoch schon jetzt in der Mittagszeit sehr brennend. Der UV-Index ist bereits jetzt so hoch wie in Deutschland nur sehr selten im Hochsommer, wenn ich das richtig recherchiert habe.

Blieben noch ein paar Worte zu der Tiervielfalt Australiens: Gefährliche Tiere habe ich hier in freier Wildbahn noch nicht entdecken können und das darf auch gerne so bleiben. Dafür begegnet man auf dem Campus und insbesondere rund um mein Wohnheim herum ab dem Nachmittag Wallabys (Kängurus), was ich irgendwie immer noch nicht begreifen kann, so ungewohnt und zugleich fantastisch ist das.

Wallaby am Wohnheim
Wallaby am Wohnheim

Wie ihr euch sicherlich denken könnt, habe ich in den letzten Wochen schon eine extensive Sammlung von Fotos mit meiner Digitalkamera geschossen, weshalb ich in den nächsten Tagen einige Beiträge hauptsächlich bestehend aus Fotos veröffentlichen werde.

Über Kommentare, Fragen und Anregungen freue ich mich natürlich.


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3 Gedanken zu „Lebenszeichen aus Down Under“

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